Modest Mussorgsky
Modest Mussorgsky

Modest P. Mussorgsky (1839-1881)

Модест Петрович Му́соргский

 

  • „Bilder einer Ausstellung”
    Den Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ – Erinnerungen an Viktor Hartmann komponierte Modest Mussorgsky im Jahr 1874. Er wird allgemein als ein Musterbeispiel für Programmmusik gesehen.
    Die einzelnen Sätze beschreiben Gemälde und Zeichnungen seines im Jahr zuvor gestorbenen Freundes Viktor Hartmann, die Mussorgsky auf einer Gedächtnisausstellung gesehen hatte. Die Komposition hatte ein gemeinsamer Freund, der Kunstkritiker Wladimir Stassow, angeregt, der auch an der Namensgebung der Stücke beteiligt war und dem der Zyklus gewidmet ist.

 

 

Modest Petrowitsch Mussorgsky wurde am 21. März 1839 auf dem russischen Gut Karewo geboren.

Mit 17 Jahren wurde er zunächst Gardeoffizier, begann aber zwei Jahre später, sich in St. Petersburg ganz der Musik zu widmen. In Not geraten musste er 1863 als Beamter in den russischen Staatsdienst eintreten.

Gemeinsam mit Rimski-Korsakow, Kjui, Borodin und Balakirew bildete Mussorgsky das 'Mächtige Häuflein', eine Gruppe russischer Komponisten, die sich die Schaffung einer auf dem russischen Volkslied basierenden nationalrussischen Musik zur Aufgabe stellte. Anders als seine Zeitgenossen Peter I. Tschajkowsky oder Anton Rubinstein verachtete Mussorgsky die europäische und akademische Herangehensweise an Musik.

Mussorgskys bekannteste Kompositionen sind die 'Bilder einer Ausstellung' für Klavier sowie die Oper 'Boris Godunow'. Werke, die Mussorgsky zum bedeutendsten Vorläufer der modernen Musik machen.

Mussorgsky starb am 28. März 1881 verarmt in St. Petersburg.