Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

 

  • Streichquartett in F-Dur, KV590 (aus der frühen Periode)
    Die Entstehung diese Streichquartetts fällt in die Zeit von Juni 1790. In einem Brief vom 12. Juni 1790 an seinen Freund Puchberg schreibt Mozart: „Nun bin ich gezwungen, meine Quartette (diese mühsame Arbeit) um ein Spottgeld herzugeben, nur um in meinen Umständen Geld in die Hände zu bekommen“. Angesichts der Einzigartigkeit und virtuosen Komplexität dieses letzten Streichquartetts beschämt uns heute dieses Eingeständnis Mozarts.

  

Natürlich kennen wir alle Wolfgang Amadeus: sein Name ist so bekannt und weltumspannend, dass „Amadeus“ allein Assoziationen an Mozart  und die Klassik weckt. Der Salzburger Meister scheint auf ewig unvergesslich zu bleiben. Und doch sei die Frage erlaubt, ob es nicht noch den wenig bekannten Mozart gibt.

 
Kostbarkeiten wie die Kirchensonaten, das Hornquintett, seine frühen Mailänder-Streichquartette oder die Streichquintette, die im heutigen Konzertbetrieb eher selten aufgeführt werden, obwohl sie vollendete Meisterwerke sind. Die stimmungsvolle und akustisch geeignete Dorfkirche von Riehen, mit der neuerworbenen „Sumiswalder Barockorgel“ bietet geradezu ein idealer Rahmen um Mozart von einer neuen Optik her kennen zu lernen.