Peter Tschaikowsky (1840-1893)
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Souvenir de Florence
Peter Tschaikowskys „Erinnerung an Florenz“ teilt mit den Sextetten von Brahms das Schicksal „bedeutend zu sein, aber selten aufgeführt zu werden“. Dabei bietet gerade dieses Werk alle Voraussetzungen zur Popularität, hohe Ausdrucksintensität, eingängige Melodik und kunstvoll ausgewogene kammermusikalische Durcharbeitung. Sein Untertitel „Souvenir de Florence“ verweist auf den Entstehungshintergrund. Tschaikowsky arbeitete 1880/90 in einem Florentiner Hotel an seiner Oper „Pique Dame“. Nach seiner Heimkehr entstanden in Russland diese musikalischen Nachklänge an die Stadt, die ihm ans Herz gewachsen war. Allerdings könnte der Titel mehrfach falsche Erwartungen wecken, weder gibt es irgendwelche konkreten programmatischen Ansätze, noch finden sich folkloristische Italien Zitate. Es handelt sich vielmehr eindeutig um absolute Musik, um einen viersätzigen Instrumentalzyklus nach klassisch überliefertem westeuropäischem Muster, der freilich als äusserst persönlich gefärbtes Stimmungsbild unverwechselbare Züge aufweist. - Streichsextett d-mol
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